Figürliche Statuen der Hemba repräsentieren gewöhnlich ganz spezifische Ahnen, wenngleich es sich nicht um Portraitdarstellungen handelt. Vielmehr werden die verstorbenen Vorfahren als Verkörperungen von Idealen wie Intelligenz, Kraft, innere Ruhe, Entschlossen- heit, Vitalität und Fruchtbarkeit in Szene gesetzt.
Die Figuren wurden in Schreinen aufgestellt, die betreut und beopfert wurden. In derartigen Schreinen trafen durchaus mehrere Generationen aufeinander.
Abgesehen von seinem überaus prächtigen Halsschmuck zeichnet sich dieser männliche Ahne insbesondere durch seine enorm würdevolle Ausstrahlung aus. Die Patina und die Fraktur im Rückenbereich vollenden den Eindruck einer wahrhaft imposanten Erscheinung aus Schwarz-Afrika. |