UNSER BERATER

Afrika-Reisender, Kunsthändler und Berater
von Origomundi

Boris Konietzko wurde am 08.02.1925 als Sohn des Volkskundlers und Kunsthändlers Julius Konietzko und dessen Ehefrau Lore, der späteren Lore Kegel, geboren. Erste Kontakte zur Kunst Afrikas entstanden durch die Objekte, die sein Vater von Forschungsreisen – unternommen im Auftrag europäischer Völkerkundemuseen – nach Deutschland brachte.


Seine ersten persönlichen Berührungen mit Afrika hatte Boris Konietzko 1954 im Rahmen seiner Tätigkeit als Biologe für das Institut des Parcs Nationaux de Belgique, als man ihn zur Erforschung des Semliki-Flusses ins damalige Belgisch Kongo schickte.

Ab 1955 unternahm er selbständige Forschungsreisen in Afrika, während derer er Sprach- und Musikstudien bei diversen Stämmen durchführte sowie Stammeskunst-Objekte für die bereits 1935 von seiner Mutter gegründete Kunsthandlung „Lore Kegel – Exotische Kunst“ erwarb.

Von 1956 bis 1958 war Boris Konietzko Leiter des Zoologischen Gartens in Brazzaville, der Hauptstadt der französischen Kolonie Äquatorial-Afrika. Auch in dieser Funktion konnte er sein Wissen über die afrikanischen Völker, Kulturen und Sprachen stetig ausbauen. Boris Kegel-Konietzko

1957 wurde er zum Teilhaber der mütterlichen Firma, die fortan den Namen „Kegel und Konietzko – Exotische Kunst“ trug.

In den Jahren 1958 und 1959 folgten zwei ausgedehnte Studien- und Einkaufsreisen durch Zentral- und Westafrika nach deren Abschluss Konietzkos persönlichem Einstieg in den internationalen Kunsthandel nichts mehr im Wege stand; zu diesem Zweck kehrte er nach Hamburg-Blankenese zurück.

1964 wurde er Alleininhaber der Firma, die seither unter dem Namen „Boris Kegel-Konietzko Ethnographica“ internationale Anerkennung genießt.

Neben der Verkaufstätigkeit in der heimischen Galerie beliefert Kegel-Konietzko noch heute Museen und private Sammler in Westeuropa und den USA mit afrikanischer Stammeskunst.
Quelle: Wikipedia

DANKSAGUNG

Seit 2007 ist Herr Kegel-Konietzko Handelspartner und Berater der Galerie Origomundi. Seinem umfangreichen Wissen, den unzähligen in Afrika erlebten Geschichten und Abenteuern sowie
der hohen erzählerischen Qualität haben wir viele aufschlussreiche, verbindende und unterhaltsame Stunden zu verdanken.

Dafür und für das uns damit entgegengebrachte Vertrauen möchten wir uns an dieser Stelle von Herzen bedanken.

Alexander Dorn & Christoph Erbslöh
Gesellschafter Origomundi Ethnographica GbR

Boris Kegel-Konietzko
Boris Kegel-Konietzko beim Betrachten einer seltenen Nimba-Schultermaske beim Stamm der Baga, 1955 in Guinea

MANGAAKA POWER-FIGUR AUS DER SAMMLUNG KONIETZKO IM METROPOLITAN MUSEUM OF ART

Kongo Power-Figuren waren das gemeinschaftliche Werk von Bildhauern und Ritual-Spezialisten. Dieses Werk gehört zu den anspruchsvollsten seiner Art. Es ist eins von nur zwanzig Exemplaren, die über einen Meter hoch und mit der unantastbaren Kraft der Rechtssprechnung ausgestattet sind, Mangaaka.

Link zur Power-Figur: http://www.metmuseum.org

BILDER AUS KEGEL-KONIETZKOS JAHREN IN AFRIKA

Bakuba-Tänzer mit Mbooma-Maske am Kassai-Fluss,
Destrikt Mweka 3 Notable des Dorfes Makoua, feierlich herausgeputzt anlässlich des franz. Nationalfeiertages 1956 Yoruba-Frauen beim Tanz Häuptling Imambumba aus Bokila am Sankuru-Fluss Nkishi-Fetisch des Songye-Stammes, seit vielen Jahren Teil einer französischen Sammlung Eine einbalsmierte Braut an ihrem großen Tag Völkerverständigung im Jahre 1955 Baga-Angehörige bereiten eine Nimba zum Tanz vor
  Eine einbalsmierte Braut an ihrem großen Tag Bateke Tänzer am Französischen Nationalfeiertag 1955 Der eine mit Stöcken, der andere mit den Handflächen
  Ein weiterer singender Bakuba-Trommler
Kegel-Konietzko mit einem Nkishi-Fetisch des
Songye-Stammes Büsten des Widder-Gottes der Yoruba auf einem
Privat-Schrein Eine den Tanz begleitende Sängerin Fähre über den Kassai Ein Leopard hatte diesem Jäger einige Jahre zuvor den rechten Brustmuskel zerfetzt Baga-Angehörige bereiten eine Nimba zum Tanz vor Häuptlingstocher Mulanga vom Stamm der Bena Lulua Hochschwangeres Bakuba-Mädchen mit ritueller
Haarkunst Eine bezaubernde kleine Königin des Urwaldes Kein Tanz ohne Trommler Ein mit prächtigem Kopfschmuck und Zigida-Muschelketten geschmückter Krieger Babinga Pygmäen beim Tanz, tiefster Kameruner Urwald
Songye-Fetisch an einer Leine mit Koten-Codes bewacht einen magischen Ort